Forex ist ein internationaler Währungsmarkt. Der Namen für diesen Markt wurde von der Abkürzung der englischen Beschreibung für die Operationen bei dem Währungsaustausch abgeleitet: FOReign EXchange. Dieser Markt gehört zu den jüngsten Finanzmärkten und funktioniert erst seit den 70-ger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Gleichzeitig aber ist es einer der grössten und sich dynamisch entwickelnden Märkte. Der tägliche Handelsumsatz auf dem Forex-Markt beträgt 4 Trillion Dollar, was den Gesamtumsatz von allen Fondsmärkten in den USA um das 30fache übertrifft.
Wie auf jedem anderen Markt wird auf dem Forex-Markt mit einem bestimmten Produkt gehandelt. Im Fall eines Währungsmarktes ist dieses Produkt die Nationalwährungen der verschiedenen Länder. Der Hauptfaktor für die Bewegung der Währungskurse besteht in der Notwendigkeit von der Seite der Staatsbehörden und kommerziellen Firmen in der ganzen Welt, den Gewinn von den verkauften Waren und Dienstleistungen im Ausland in die entsprechende Nationalwährung zu konvertieren. Solche Geschäfte machen 5% von dem Gesamtumsatz auf dem Währungsmarkt aus. Die restlichen 95% werden von dem spekulativen Kapital der Währungshändler gewährleistet, die einen Gewinn von den Schwankungen der Währungskurse erzielen möchten.
Die wichtigste Eigenschaft des Währungsmarkts ist seine Stabilität. Die Hauptgefahr auf jedem Finanzmarkt besteht in seinem plötzlichen Sturz (Börsenindexsturz). Aber im Unterschied zu dem Fondsmarkt bricht FOREX nie zusammen. Wenn die Aktien wertlos werden, bedeutet es eine Katastrophe. Wenn aber der Dollar fällt, dann heisst es nur, dass eine andere Währung stärker geworden ist, zum Beispiel, Yen, der im Laufe von nur wenigen Monaten Ende 1998 um 25% im Vergleich zu Dollar gestiegen ist. An einzelnen Tagen konnte der Dollar mehrfach um 10% fallen. Aber der Dollarsturz genauso wie der Sturz jeder anderer Währung kann nicht zu einem Zusammenbruch des Währungsmarktes führen, und der Handel wird im normalen Regime fortgeführt. Das erklärt die Stabilität dieses Marktes und des damit verbundenen Geschäftes – die Währung ist das sicherste Handelsinstrument mit der maximalen Liquidität.
Von dem grössten Interesse für die Händler sind die am meisten verbreiteten Währungen mit der höchsten Liquidität, die sogenannten Basiswährungen. Heutzutage werden über 85% aller Geschäfte mit den Basiswährungen durchgeführt. Zu solchen Währungen gehört der amerikanische Dollar (USD), der japanische Yen (JPY), der Euro (EUR), das britische Pfund (GBP), der Schweizer Frank (CHF), der kanadische Dollar (CAD) und der australische Dollar (AUD).
Eine wichtige Stufe bei der Beherrschung des Währungshandels besteht im Lesen der Währungskurse. Das ist eine relativ einfache Aufgabe, mit der Berücksichtigung, dass die Anzeige der Basiswährungspaare in einer Tour durchgeführt wird: zwei Symbole werden mit dem Zeichen "/" geteilt. Der Wert dieser Währungen im Verhältnis zueinander bestimmt den Kurs dieses Währungspaares: EUR/USD (Kurs von Euro zu US Dollar), GBP/USD (Kurs von dem britischen Pfund zu US Dollar), USD/JPY (Kurs von US Dollar zu dem japanischen Yen) etc. Dieser Strich ("/") wird aber sehr oft in den Devisenpaaren ausgelassen, dann sieht die Bezeichnung der Devisenpaare folgendermassen aus: EURUSD, GBPUSD, USDJPY.
Das Ziel der Operationen auf dem Währungsmarkt ist einleuchtend – den Gewinn von der Kursschwankung einer Währung im Vergleich zu der anderen Währung zu erzielen. Zum Beispiel, wenn man sagt, dass ein Euro 1 Dollar und 34 Cent kostet, dann heisst es, dass der Kurs EUR/USD 1.3400 beträgt.
an einem konkreten Beispiel zu erfahren.